Andreas Jankowitsch
Andreas Jankowitsch

PRESSEARCHIV



Die Briefe des van Gogh (Reinsberg 1998)

Im Einheitsbündel von Henrike Bromber mit seinen hohen, kahlen Wänden, einem Tisch, zwei Stühlen – einer Heilanstalt gleich – agiert Andreas Jankowitsch, von der Regisseurin Caroline Gruber angeleitet, mit immer wieder faszinierender Identifikationsbereitschaft. Jankowitsch singt nicht nur fabelhaft seinen durchweg im Parlandostil gehaltenen Part. Darstellerisch macht er sich in erschreckend heftigen Ausbrüchen Luft, vermag van Goghs Lebensgefühl, dessen überschwengliche Glücksmomente wie auch dessen grüblerischen Selbstzweifel glaubhaft zu machen. Ein eindringliches Seelenporträit.
(Berliner Morgenpost, 1998)




In dem einstündigen Marathon der 20 Gesänge zog der österreichische Bariton Andreas Jankowitsch als van Gogh bewegend, mit erstaunlicher stimmlicher Intensität und darstellerischer Präsenz das Publikum in seinen Bann. Ihm gelang es, begleitet von dem aus Musikstudenten bestehenden Kilian-Ensemble London unter Uri Rom, das ausgezeichnet die transparent gearbeitete Komposition zum Klingen brachte, die Atmosphäre der Welt des Malers, seine Seelenqualen, Illusionen, Hoffnungen und Enttäuschungen bis zu seiner Selbstvernichtung zu verdeutlichen.
(Opernglas1998)




Gruber verlässt sich auf die sängerische Ausstrahlung ihres Protagonisten Andreas Jankowitsch, der jede Zeile der authentischen Briefzitate mit perfekt geführter Stimme singt. Die Bandbreite reicht dabei von der großen vokalen Geste über nuancenreiche Piani bis zum Sprechgesang. Absolute Textverständlichkeit ist bei dieser Literaturoper unabdingbar, und Jankowitsch liefert diesen Text vorbildlich.
(Opernwelt, 1998)




Wildschütz (Salzburger Landestheater, 2000)

Freilich schien ein sehr jungendlicher Baculus (dessen vorgerücktes Alter im Stück ja permanent erwähnt wird) zunächst „fehlbesetzt“, aber Andreas Jankowitsch machte diesen „Reifemangel“ mit trotteliger Naivität, klar-präsenter Stimme und akrobatischer Tölpelhaftigkeit wett.
(Nürnberger Zeitung, 2000)




Don Giovanni (Kornmarkttheater Bregenz, 2001)

Die ideale Ergänzung als spielfreudiger Leporello bietet Andreas Jankowitsch, der in der “Register-Arie“ und im Zusammensein mit Donna Elvira ein gelehriger Schüler seines Herrn ist und ebenso mit Farben und Körpereinsatz zu spielen weiß.
(Katharina v.Glasenapp, Schwäbische Zeitung, 2001)




Filmische Genauigkeit
Mit filmischer Genauigkeit zeichnet Regisseur Tobias Moretti all diese Charaktere und spannt mit feinen Mitteln Bögen. Elvira und Leporello etwa (enorm präsent Andreas Jankowitsch finden von Anfang aneinander Gefallen und so versteht man ihren verliebten nächtlichen Spaziergang zu zweit besser.
(Die Neue, 2001)




Andreas Jankowitsch (Leporello) geradezu routiniert und stimmlich überlegen.
(Franz Endler, Kurier, 2001)




Schöpfung (Festspielhaus Bregenz, 2002)

Kernig, humorvoll, dazu leicht in der Höhe und beweglich in der Stimmführung gestaltete Andreas Jankowitsch seinen Part, mit prägnanter Diktion und angenehm fließend, als er den Segen für die Walfische und anderen Tiere fern aller Pastorenwürde strömen ließ.
(Die Neue, 2002)




Don Giovanni (Theater Bad Hall, 2003)

Die Besetzung entspricht den hohen Anforderungen: Andreas Jankowitsch (Don giovanni) mit starker Ausstrahlung.
(Franz Zamazal, OÖ Nachrichten, 2003)

Aber Don Giovanni ist auch ein eleganter Verführer und Genussmensch. Und all dies versucht auch Andreas Jankowitsch auszudrücken. Er kann dazu noch mit einem schön timbrierten Bariton und guten Textdeutlichkeit aufwarten.
(Neues Volksblatt, 2003




Endlich Schluß (NeueOperWien, 2003)

Gegen Schluss wechselt der Tonfall des Hauptprotagonisten (hervorragend: Andreas Jankowitsch) vom Sarkastischen ins Expressive. Er möchte noch einmal von vorne beginnen, aber das wird einfach nicht zugelassen.
(Heinz Rögl, Salzburger Nachrichten, 2003)




Madama Butterfly (Festspielhaus Bregenz, 2004)

Feinheiten offenbart
Claude Pias (Pinkerton) samtener Tenor, Andreas Jankowitsch (Sharpless) profunde und etwas härtere Gangart und der blütenhelle Sopran von Tünde Franko (Butterfly) würde schon bei einer konzertanten Version viele Feinheiten der Geschichte offenbaren. Ein wunderbares Trio.
(Christa Dietrich, Vorarlberger Nachrichten, 2004)




Cosi fan tutte (Theater Bad Hall, 2004)

Andreas Jankowitsch (Guglielmo) mit auffallend intensiv gestaltendem Bariton.
(Franz Zamazal, OÖ Nachrichten, 2004)

Die durchwegs jungen Solisten, darstellerisch allesamt hochqualifiziert, erreichen stimmlich in Andreas Jankowitsch als Guglielmo, Michael Nowaks Ferrando und Katrin Wundsam als Despina tatsächlich Spitzenqualität.
(Balduin Sulzer, Krone, 2004)