Lebenslauf
Ausbildung
Andreas Jankowitsch wurde in Wien geboren,
lernte schon frühzeitig Klavier zu spielen, war Sopransolist bei den Wr.
Sängerknaben und studierte danach Orgel, Komposition und Gesang an der
Hochschule für Musik in Wien u.a. bei Walter Berry, Robert Holl und Franz
Lukasovsky. Schon während seines Studiums wurde er ins Ensemble des Salzburger
Landestheaters engagiert, durfte dort mit Harry Kupfer und Stephane Deneve arbeiten.
Karriere
Mit Tobias Morettis
Opernregiedebut des "Don Giovanni" in Bregenz wagte er den Sprung
in die freie Szene. Dies führte ihn an namhafte Bühnen in Deutschland,
Holland, Frankreich, Italien und Österreich. Er war unter anderem als Leporello,
Don Giovanni, Papageno, Guglielmo, Figaro, Conte Almaviva, Kaspar, als Bösewichte
in Hoffmanns Erzählungen, Sharpless, Scarpia und auch als Jochanaan zu
sehen. Weiters legt Andreas Jankowitsch großen Wert darauf, viel moderne
Musik aufzuführen, hier durfte er in Monoopern wie Grigori Frids "Die
Briefe des van Gogh" oder Wolfram Wagners "Endlich Schluß"
oder auch Tsippi Fleischers "Kain und Abel" stimmliche wie darstellerische
Virtuosität offenbaren. Auch als Konzertsänger ist der Wiener Bariton
sehr gefragt. So trat er mit Haydns Oratorien, Bachs Passionen, den berühmten
Requiemvertonungen von Mozart, Brahms und Verdi sowohl im Wr. Konzerthaus und
Wr. Musikverein wie auch in New Yorks Carnegie Hall oder in der Boston Symphony
Hall auf. In seiner noch recht kurzen Karriere konnte er bereits mit Regisseuren
wie Harry Kupfer, Hans Neuenfels, Karoline Gruber, Tobias Moretti, Thorsten
Fischer und Keith Warner sowie Dirigenten wie Stephane Deneve, Bertrand de Billy,
Ulf Schirmer, Franz Welser-Möst, Dennis Russell Davies und Peter Keuschnig
arbeiten.